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19.01.2020

 

Niederlage in Hannover

Leider kehren die DONECK Dolphins Trier mit einer 77:63 Niederlage vom Auswärtsspiel bei Hannover United zurück. Dabei waren die Delfine mit großen Erwartungen an die Leine gefahren und das nicht nur, weil im Gegensatz zum Hinspiel Diana Dadzite und Nathalie Ebertz wieder mit von der Partie waren.

 


Der vom Trainerduo Passiwan/Ebertz ausgearbeitete Gameplan konnte zeitweise, insbesondere in der ersten Halbzeit, auch gut umgesetzt werden. Leider haben die guten Phasen am Ende trotzdem nicht gereicht, um die Punkte mit an die Mosel zu bringen, da Hannover ebenfalls ein starkes Spiel machte und gezeigt hat, warum sie im Moment zurecht auf Platz 3 liegen. Die Dolphins konnten sich zwar durchaus Chancen herausspielen, aber immer wieder wollten vermeintlich einfache Würfe nicht gelingen und eine Trefferquote von 40 % war nicht genug, um die treffsichereren Hannoveraner zu schlagen.


In der ersten Halbzeit gelang es noch den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen und im zweiten Viertel gingen die Dolphins sogar kurzfristig in Führung. Die erste Halbzeit endete schließlich mit einem 34:34 Unentschieden. Im dritten Viertel ging Hannover dann aber bald wieder in Führung und auch wenn der Rückstand lange nicht allzu groß war, wollte den Delfinen die Wende nicht mehr gelingen. Erschwerend hinzu kam in der zweiten Halbzeit, dass einige Spieler eine frühe Foulbelastung hatten.

 

Am Ende mussten sich die Dolphins somit verdient mit 77:63 geschlagen geben, wie auch Dolphins-Trainer Andreas Ebertz in seinem Fazit zum Spiel betont: „Wir haben in der 1. Halbzeit ein sehr gutes Spiel geliefert. Leider haben wir im 3. Viertel nicht performt. Der Sieg von Hannover ist verdient, weil wir zu viele einfache Fehler gemacht haben. Wir werden diese Woche intensiv trainieren und am nächsten Samstag alles geben, um den entscheidenden Schritt zum Erreichen der Playoffs zu machen.“

So endete das Spiel in Hannover mit einem Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Nun gilt es die Niederlage schnell abzuhaken, sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren und intensiv auf den Gegner im Heimspiel (Samstag 25.01, 18 Uhr, Unihalle Trier), die BG Baskets aus Hamburg, vorzubereiten. Nach der knappen 1-Punkt-Niederlage im Hinspiel können die Dolphins-Fans auch hier wieder ein spannendes Duell erwarten, diesmal hoffentlich mit dem besseren Ende für die Delfine.

16.01.2020

 

Dolphins vor schwierigem Spiel in Hannover

Im zweiten Spiel des Jahres treten die DONECK Dolphins Trier am Samstag die Reise zum Spiel bei Hannover United (18 Uhr) an. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel brennen die Delfine auf die Revanche bei einem Gegner, der nach Einschätzung von Spielertrainer Dirk Passiwan „gerade ganz klar die Nummer 3 der Liga ist“ und weshalb der Trierer Trainer ein „sehr schweres Auswärtsspiel“ erwartet.

 

Der aktuell dritte Tabellenplatz unterstreicht, was für eine starke Saison die Mannschaft von United-Trainer Martin Kluck spielt. Am letzten Wochenende konnten sie zum Jahresbeginn das Auswärtsspiel bei ihrem direkten Tabellennachbarn und Lokalrivalen aus Rahden gewinnen und werden nun mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gegen die Dolphins gehen.

 

Umso wichtiger wird es für die Delfine sein, selbst gut ins Spiel zu kommen und das eigene Spiel diesmal auch bis zum Ende durchzuziehen. „Das Hinspiel ohne Diana Dadzite und Nathalie Ebertz haben wir eine Halbzeit lang offen gestaltet und sind dann total eingebrochen.“ erinnert sich Dirk Passiwan nur ungern, der mit seiner Mannschaft „am Samstag in unserer Defense da weiter machen will, wo wir gegen Lahn-Dill aufgehört haben und natürlich gilt es Joe Bestwick zu stoppen. Aber man darf auch die anderen Spieler nicht vergessen, das Wichtige ist, diese Spieler in ihren Räumen einzuschränken. Offensiv wollen wir wieder mehr als Team spielen und uns die freien Würfe rausspielen.“

 

Nach dem krankheitsbedingten Ausfall der beiden Nationalspielerinnen Nathalie Ebertz und Valeska Finger im Heimspiel gegen Lahn-Dill sind die Dolphins-Trainer Dirk Passiwan und Andreas Ebertz froh, dass ihnen diesmal wieder der gesamte Kader zu Verfügung steht, um im Kampf um die vorderen Tabellenplätze angreifen zu können: „Es ist ein wichtiges Spiel um die Playoff Teilnahme für uns und wir werden alles versuchen diese 2 Punkte mit nach Trier zu nehmen.“

13.01.2020

 

Niederlage im ersten Spiel des Jahres

Im ersten Spiel des Jahres 2020 mussten sich die DONECK Dolphins Trier am vergangen Samstag Abend dem Rekordmeister, dem RSV Lahn-Dill, aus Wetzlar, geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der man trotz einiger leicht vergebener Chancen nur mit 8 Punkten zurücklag, sollten für die zweite Hälfte nochmal alle Kräfte mobilisiert werden, um eine mögliche Sensation zu schaffen. Leider reichten die Kräfte der dezimierten Delfine nicht aus, um das Spiel zu drehen. Am Ende stand eine 19 Punkte Niederlage (57:76) auf der Anzeigetafel. 

 

„Es ist sehr schwer auf der Bank sitzen zu müssen und nicht ins Spiel eingreifen zu können. Nach einem guten Selection Camp habe ich mich gefreut mit meinem Team hart zu trainieren und gegen Lahn-Dill ein tolles Spiel abzuliefern. Doch leider hat mich die Erkältung, die ich mir im Camp geholt habe, dazu gezwungen die Woche im Bett zu verbringen. Ich bin sehr stolz auf mein Team, sie haben gekämpft und im Vergleich zum Hinspiel Lahn-Dill die Stirn geboten. So ein Spiel auf Augenhöhe tut sehr gut, denn die kommenden Wochen sind sehr entscheidend für uns. Wir werden im Training weiter als Team an unserer Verteidigung arbeiten, um dieses hohe Niveau über ein ganzes Spiel zu halten.“ so unsere Nationalspielerin Nathalie Ebertz, die das Spiel von der Bank aus verfolgen musste. 

 

Auch Valeska Finger konnte aufgrund einer Erkältung, ebenfalls aus dem Camp der Nationalmannschaft, nicht teilnehmen. 

 

Alle Spieler der DONECK Dolphins Trier konnten gegen Lahn-Dill Punkten, was eine starke Teamleistung unterstreicht. Gegen einen starken Gegner ist es immer schwerer zu Punkten, doch das Trainer Trio machte sich viele Gedanken, um das Team optimal auf den Gegner einzustellen. Das ist den Delfinen über weite Strecken des Spieles sehr gut gelungen. 

 

Nun heißt der nächste Gegner Hannover United und auch hier hat man nach dem Hinspiel noch eine Rechnung auf Wiedergutmachung offen. 

09.01.2020

 

Auf in ein neues Jahr

Das Jahr 2020 beginnt für die Rollstuhlbasketballer der DONECK Dolphins Trier in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga gleich mit einem Kracher. Der deutsche Rekordmeister, der RSV Lahn-Dill ist zu Gast an der Mosel. Spielbeginn ist wie immer Samstag 11.01.20 um 18 Uhr in der Unisporthalle Trier. Das Spiel verspricht kein Leichtes zu werden, denn in der Vorrunde musste man in Wetzlar leider eine sehr bittere Niederlage hinnehmen. Doch dem Trainer-Trio, Passiwan, Doesken, Ebertz steht nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Der Einsatz von den beiden Nationalspielerinnen, Nathalie Ebertz und Valeska Finger ist dennoch fraglich, denn beide Spielerinnen sind krank vom Selection Camp der Damen Nationalmannschaft zurückgekehrt. 

 

„Ich hoffe sehr, dass alle Spieler fit werden und wir gemeinsam in das neue Jahr starten können. Gleich das erste Spiel des neuen Jahres ist sehr hart. Lahn-Dill spielt sehr physisch und schnell und sie sind als Team sehr gut eingespielt. Wir trainieren sehr eingeschränkt, da der Ausfall von Nathie und Vali nicht geplant und vorhersehbar war. Die beiden lieferten einen tollen Job im Selection Camp ab, was mich sehr freut und die harte Arbeit, die wir im Verein machen belohnt, aber durch den krankheitsbedingten Ausfall müssen wir als Team nun auf beide verzichten. Ich hoffe sie werden schnell wieder fit und können am Samstag mit auf dem Feld stehen. Der Rest des Teams ist zum Glück gesund ins Training gestartet und wir arbeiten da weiter, wo wir im letzten Jahr aufgehört haben. Ich freue mich mit dem Spiel gegen Lahn-Dill zu starten, denn in diesem Spiel können wir nur gewinnen. Wir versuchen an unseren Stellschrauben zu drehen, um in der Verteidigung endlich einen Schritt nach vorne zu machen. In der Offensive mache ich mir nicht so viele Gedanken. Die wird zwar gegen Lahn-Dill auch sehr schwer ins Rollen kommen, doch die wichtigen Spiele um den Einzug in die Playoffs beginnen nach dem Lahn-Dill Spiel.“ so Spielertrainer Passiwan, der im Mittwochstraining etwas improvisieren musste. 

 

Wir freuen uns unsere Fans auch im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen und für alle Daheimgebliebenen gibt es natürlich auch wie gewohnt den Livestream des Spiels auf sportdeutschland.tv

22.12.2019

 

Wichtiger Sieg im Nachbarschaftsduell

Mit einem souveränen 75:54 Erfolg beim Auswärtsspiel in Belgien gehen die Doneck Dolphins Trier in die kurze Weihnachtspause. Ausgestattet mit einheitlichen Weihnachtssocken ging die Mannschaft hochmotiviert ins Spiel und konnte schnell einen Vorsprung herausspielen. Dieser konnte im Laufe der ersten beiden Viertel weiter ausgebaut werden, so dass es zur Halbzeit bereits 20:44 stand. Neben Topscorer Dirk Passiwan (29 Punkte) bewies besonders Diana Dadzite mit einer hohen Trefferquote und 17 Punkten, dass nach ihrer langen Abwesenheit wieder mit ihr zu rechnen ist.
Da die Roller Bulls die Delfine in der ersten Hälfte nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen konnten, nutzte das Trainerduo Dirk Passiwan und Andreas Ebertz die Gelegenheit in der zweiten Halbzeit ausgiebig zu rotieren. Da gleichzeitig auch die Offensive der Roller Bulls aufdrehte, gelang es den Gastgebern das dritte Viertel für sich zu entscheiden, während die Dolphins das letzte Viertel wieder knapp für sich entscheiden konnten. Trotzdem waren die Trainer zufrieden mit dem Spiel, da nicht nur verschiedene Line -Ups zum Einsatz kommen konnten, sondern auch allen Spielern Spielzeit gegeben werden konnte. Besonders erfreulich war dabei, „dass wir, obwohl es einige turbulente Momente im Spiel gab, immer cool bleiben und so souverän den Sieg sichern konnten.“, betont Marc Reitenbach, der sich zudem freut, dass „so viele Fans mit von der Partie waren, die toll für Stimmung gesorgt haben. Außerdem konnten wir vor den Feiertagen solide 2 Punkte mitnehmen und können uns jetzt in einer kleinen Auszeit besinnen, Kraft tanken und dann frisch ins neue Jahr starten, in dem viele wichtige Spiele anstehen.“
Durch den Erfolg in St Vith beenden die Dolphins das Jahr 2019 mit 14 Punkten und auf dem 5. Tabellenplatz. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Dirk Passiwan trotz einiger Rückschläge gut im Rennen um die Play-Off-Plätze. Nun ist eine kurze Erholungsphase angesagt, bevor am 11. Januar die entscheidende Phase der Saison beginnt. Noch etwas kürzer ist die Pause für die Nationalspieler, die bereits Anfang Januar mit den ersten Selection Camps mit der Vorbereitung für die Paralympics in Tokio beginnen.
Doch erstmal werden die meisten Delfine nach Hause fahren, um die Feiertage mit ihren Familien zu verbringen und einige Tage Pause vom Basketball zu machen.
Für die kommenden Feiertage wünschen die Dolphins allen Fans, Mitgliedern und Sponsoren frohe Weihnachten, schöne Feiertage und einen guten Rutsch in neue Jahr. Wir freuen uns, euch alle am 11. Januar (18:00 Uhr) beim Heimspiel gegen den RSV Lahn-Dill wiederzusehen!

 

19.12.2019

 

Jahresabschluss in Belgien

Zum letzten Spiel des Jahres werden die DONECK Dolphins Trier am Samstag 21.12. in Belgien bei den Roller Bulls aus St.Vith zu Gast sein. Nach der enttäuschenden Heimniederlage gegen Wiesbaden ist ein Sieg für die Delfine dringend nötig, um den Abstand zu den Play-Down-Plätzen zu halten, wie auch Dolphins-Spieler Ryan Wright betont: „Das Spiel an diesem Wochenende ist sehr wichtig für uns, weil wir die letzten beiden Spiele verloren haben. Das Rennen um die Play-Offs wird jede Woche enger und enger, daher werden wir diese 2 Punkte am Ende der Saison noch dringend brauchen.“

 

Zwar konnten die Roller Bulls bislang nur einen Sieg in der RBBL verbuchen, doch trotzdem müssen die Dolphins hellwach sein, um nicht kurz vor Weihnachten eine böse Überraschung zu erleben. Die Mannschaft von Trainer Jo Bongaerts hat auch gute Spiele gezeigt und wird ihrerseits alles versuchen, um sich selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen. Ryan Wright warnt vor allem vor dem Kampfgeist der Roller Bulls: „Obwohl die Roller Bulls am unteren Ende der Tabelle stehen, sind sie in jeder Spielsituation aggressiv und wir müssen ruhig und gefasst bleiben und unser Spiel spielen.“

Zudem wird das Dauerthema der Saison, die Defense der Dolphins, ein weiterer Schlüssel zum Erfolg sein. Insbesondere den beiden besten Werfern der Roller Bulls, Lorenzo Boterberg und Nazif Comor darf nicht zu viel Raum gegeben werden. Nachdem die Leistung des jungen Teams um Spielertrainer Dirk Passiwan in diesem Bereich zuletzt wieder etwas schwankte, wird es jetzt darum gehen sich auf die Basics zu konzentrieren und erst einmal Ruhe ins Spiel zu bekommen, um dann die eigenen Stärken in der Offense ausspielen zu können. Genau dies fordert auch Ryan Wright: „Wenn wir ganz ruhig einen Ball nach dem andern spielen und uns gegenseitig vertrauen, werden wir das Spiel auch gewinnen. Außerdem wäre ein Sieg auch ein schöner Abschluss der ersten Saisonhälfte und ein schönes Weihnachtsgeschenk an unsere Fans.“

 

Das Spiel im Nachbarschaftsduell mit den Roller Bulls beginnt am Samstag 21.12. um 19:30 im SFZ in St. Vith. Die Dolphins würden sich freuen, wenn sich viele Fans ebenfalls auf den kurzen Weg nach Belgien machen würden, um das letzte Spiel des Jahres 2019 gemeinsam vor Ort zu erleben.

16.12.2019

 

Aus im Pokal gegen den Titelverteidiger

Mit einer 56:92-Niederlage im Viertelfinale gegen Titelverteidiger RSB Thuringia Bulls endet für diese Saison der Weg der DONECK Dolphins Trier im DRS-Pokal. Nur einen Monat nach dem Aufeinandertreffen am 8. Spieltag der RBBL waren die Thuringia Bulls erneut zu Gast an der Mosel. Und erneut mussten die Delfine eine deutliche Niederlage hinnehmen, die diesmal auch das Aus im Pokal bedeutet.


Die Enttäuschung war bei den Dolphins trotzdem nicht allzu groß, da von vorneherein klar war, dass gegen diesen Gegner jeder einzelne Spieler einen extrem guten Tag gebraucht hätte um weiterzukommen. Trotz einiger fehlender Spieler wie Jake Williams oder Vahid Azad war die Offensive der Bulls wieder kaum zu stoppen. Insbesondere Nationalspieler Alex Halouski nutzte immer wieder seinen Größenvorteil und konnte 47 Punkte erzielen. Somit ziehen die Thuringia Bulls, die seit über 50 Pflichtspielen ungeschlagen sind, zurecht ins Final Four des Pokals ein.

 

Doch auch wenn gegen die wie immer sehr stark aufspielenden Thüringer nichts zu holen war, war Spielertrainer Dirk Passiwan nicht gänzlich unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Trotz Verletzungssorgen haben sie uns eigentlich dominiert. Wir hatten früh eine Foulbelastung, dadurch mussten wir das Spiel ein bißchen umstellen. Aber ich denke im Vergleich zum letzten Wochenende haben wir uns gesteigert, gegen einen immernoch übermächtigen Gegner. Unsere Defense war ein bißchen besser als letztes Wochenende, wir müssen aber weiter dran arbeiten. Am Ende vom Spiel konnten wir dann auch gut rotieren und jedem Spielzeit geben.“

 

Auf das Nachbarschaftsduell bei den Roller Bulls Ostbelgien am Samstag 21.12. will Dirk Passiwan seine Mannschaft jetzt eine Woche intensiv vorbereiten, weil „wir unser letztes Spiel vor Weihnachten in St. Vith unbedingt gewinnen müssen, um einen positiven Abschluss des Jahres 2019 zu haben und gleichzeitig zwei extrem wichtige Punkte im Kampf um die Play Offs mit nach Hause zu bringen.“

2.12.2019

 

Wichtiger Sieg in München

 

Mit einem souveränen 61:97-Sieg in München kehren die DONECK Dolphins Trier vom Nachholspiel des 9. Spieltags zurück. Die zahlreich angereisten Dolphins-Fans sahen ein gutes Spiel ihrer Mannschaft, bei dem insbesondere Dirk Passiwan seine Klasse (48 Punkte, 13 Rebounds, 12 Assists) ausspielen konnte. Nach ein paar Unkonzentriertheiten zu Beginn fanden die Delfine schnell in ihren Rhythmus, bereiteten der Iguanas-Defense ein ums andere Mal Probleme und konnten so ihr gewohnt starkes Offensiv-Spiel zeigen.

 

Ein weiterer Grund zur Freude war die Rückkehr von Diana Dadzite. Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme an der Para-Leichtathletik-WM kann sie sich nun wieder voll auf die Dolphins konzentrieren. Der Spaß am Spiel war ihr deutlich anzumerken, auch wenn noch etwas Arbeit vor ihr liegt: „Es war cool wieder dabei zu sein, aber ich bin ganz weit weg von meiner Form. Basketball ist wieder eine andere Sportart, hier gewinnt man als Team und man verliert als Team. Es macht großen Spaß wieder Bälle in den Korb zu werfen, ich muss aber noch mehr in der Defense arbeiten. Ich habe noch viel Arbeit vor mir, in der Fitness und auch spielerisch. Nach der langen 8-monatigen Vorbereitung auf die Leichtathletik wird das aber noch etwas Zeit brauchen. Ich hoffe, dass ich trotzdem ein Stück helfen konnte beim heutigen Sieg.“

 

Mit Diana Dadzite werden die Line-Ups der Dolphins zudem wieder variabler und das Trainerduo Passiwan und Ebertz nutzte die Gelegenheit um allen Spielern Spielzeit zu geben und verschiedene Varianten auszuprobieren. Die sich daraus ergebenden Abstimmungsschwierigkeiten konnten die Iguanas mit den starken Florian Mach und Gabriel Robl immer wieder ausnutzen. Daran müssen die Dolphins in den nächsten Wochen weiter arbeiten, wie auch Diana Dadzite kritisch anmerkt: „Als Team haben wir heute gute Momente gehabt und auch wieder schlechte. Wir müssen als Team weiter zusammenwachsen und weniger schlechte Momente haben. Es war positiv, dass alle Spielzeit bekommen haben.“

 

Zufrieden war auch Dolphins-Spielerin Valeska Finger: „Wir starteten stark in die Partie und konnten uns bereits zur ersten Viertelpause auf einem Vorsprung 'ausruhen'. Allerdings war das Ziel diesen so weit wie möglich auszubauen. Das ist uns letztenendes mit 61:97 auch gelungen. Wir sind mit einem guten Gefühl in dieses Spiel gegangen. Uns war bewusst, dass die Iguanas an diesem Wochenende unter einer Doppelbelastung mit zwei Spielen standen und nicht in voller Stärke einsatzbereit waren. Daraus nutzten wir unsere Chance die Punkte mit nach Trier zu nehmen. “

 

Für die Dolphins waren es zwei extrem wichtige Punkte, die einen großen Schritt auf dem Weg in die Play-Offs bedeuten. So konnten die Spieler am Ende gemeinsam mit den mehr als 25 begeisterten Dolphins-Fans feiern und sich für die tolle Unterstützung bedanken, bevor diese in bester Stimmung die lange Heimreise antraten. Der Blick der Mannschaft richtete sich jedoch direkt nach Spielende schon auf das nächste Spiel und die Möglichkeit im Kampf um die Play-Off-Plätze direkt nachzulegen, wenn die Rhine River Rhinos Wiesbaden am Samstag (7.12., 18 Uhr in der Uni-Sporthalle) zu Gast in Trier sein werden. „Jetzt geht unser Fokus ganz auf das nächste Heimspiel gegen Wiesbaden. Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber wenn wir als Team kämpfen und zusammenarbeiten, dann denke ich, dass die 2 Punkte in Trier bleiben werden.“, so Rückkehrerin Diana Dadzite.

 

29.11.2019

 

Dolphins zu Gast in München

 

Nach zwei spielfreien, aber intensiven Trainingswochen und der gestrigen Team-Thanksgiving-Feier steht für die DONECK Dolphins Trier am Sonntag, 1.12. (16 Uhr, Sporthalle Säbener Straße) das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Dolphins treten zur letzten Hinrunden-Partie bei den RBB Iguanas München an.

 

Während die Delfine an das letzte erfolgreiche Auswärtsspiel in München aus der letzten Saison anknüpfen und den 4. Tabellenplatz festigen wollen, werden die Iguanas um ihren 3. Saisonsieg kämpfen. Verzichten müssen sie dabei allerdings auf Leistungsträger Kim Robins, der zur Zeit mit der australischen Nationalmannschaft unterwegs ist. Obwohl die Münchner im Moment nur auf dem 8. Tabellenplatz stehen, verfügen sie über eine starke Mannschaft, die jederzeit gefährlich werden kann, wie auch Dolphins-Trainer Dirk Passiwan betont: „Wir werden München auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben gute Spieler mit Flo Mach an vorderster Front. Wir werden versuchen unsere Stabilität in der Defense weiter zu festigen und über die stabile Defense dann zu unseren Stärken in der Offense zu finden.“

 

Nach der Niederlage gegen die Thuringia Bulls im letzten Spiel wollen die Dolphins an die erfolgreiche Phase in den Wochen davor anknüpfen, weiter versuchen als Team noch besser zusammenzuspielen und selbstbewusst ins Spiel gehen:

Wir fahren nach München, um die 2 Punkte mit nach Trier zu nehmen. Die nächsten Wochen sind wichtige Wochen für uns, um auf einer guten Position für die Playoffs zu überwintern. Daher sind wir froh, dass Diana wieder einsatzbereit ist und wir dadurch in Offense und Defense mehr Möglichkeiten bekommen.“, so Dirk Passiwan zuversichtlich.

Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme (Gold im Speerwurf, Bronze im Diskuswurf) an der Para-Leichtathletik-WM in Dubai wird Diana Dadzite erstmals seit dem 3. Spieltag wieder dabei sein. Damit steht den Dolphins-Trainern Dirk Passiwan und Andreas Ebertz, mit Ausnahme von Frank Doesken, erstmals in dieser Saison der komplette Kader zu Verfügung.

 

Kader DONECK Dolphins Trier:

#4 Jung, #5 Wright, #6 Ebertz, #7 Rossi, #8 Reitenbach, #10 Dadzite, #11 Passiwan, #Finger, #14 Dorner

Trainer:

Dirk Passiwan, Andreas Ebertz

 

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